Rom – Die ewige Stadt

Die ewige Stadt in der die Römer lebten und heutzutage Millionen Menschen Urlaub machen. Aber was sind die schönsten und beliebtesten Orte in Rom?

Einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Rom, ist das Kolosseum. Der Besuch hier ist ein Muss. Jedoch empfehle ich aufgrund der meist langen Wartezeiten in der Sonne ein bisschen früher aufzustehen und schon gegen 8:45 Uhr da zu sein. Drinnen kann man das Amphitheater auf verschiedenen Stockwerten erkunden. Das besondere am Boden ist, dass die Römer bei manchen Aufführungen den Holzboden in der Mitte komplett entfernt haben und den Boden mit Wasser zu fluten, um beispielsweise Seeschlachten nachzuspielen. Von innen sieht das im ersten Jahrhundert gebaute Kolosseum auch schon ziemlich heruntergekommen aus. Das liegt einerseits natürlich an dem Alter, jedoch nutzen die Römer das Kolosseum aber auch als Steinbruch um das Jahr 1525, als die Zeit der Kämpfe vorbei war.

Kolosseum

Nicht weit vom Kolosseum entfernt befindet sich das Forum Romanum. Dies ist das älteste römische Forum. Es war der Mittelpunkt des politischen und religiösen Lebens. Auf einer relativ großen Fläche kann man noch die Überreste des Forums besichtigen. Meistens sind leider nur noch Säule und Steine übergeblieben, manchmal aber auch Wände oder Teile von Häusern.

Forum Romanum

Als bekannte Touristenattraktionen zählen auch der Trevi-Brunnen und die spanischen Treppe. Beide befinden sich sehr zentral und nur etwa 10 Minuten Fußweg auseinander. Der Trevi-Brunnen zählt mit seinen 26 Metern Höhe und 50 Metern Breite zu einem der bekanntesten Brunnen der Welt. Die spanischen Treppe am Piazza di Spagna zählt zu den bekanntest Freilufttreppen der Welt und wurde 1725 erbaut.

Trevi-Brunnen

Wenn man an Rom denkt, fällt einem bestimmt auch die Vatikanstadt ein, die in der Mitte der Stadt liegt. Hier befinden sich zum Beispiel die Vatikanischen Museen, in denen man unter anderem viele päpstliche Kunstsammlungen sehen kann, aber auch die sixtinische Kapelle, die 1483 fertiggestellt wurde, mit dem bekannten Gemälde “Die Erschaffung Adams“ von Michelangelo. Es gibt auch hier eine Möglichkeit Tickets vorzubestellen, was ich auch auf jeden Fall empfehlen kann, denn die Schlange vor dem Museum ist sehr lang.

Vatikanischen Museen

Der Petersplatz befindet sich gleich vor dem Petersdom auf dem man sich auch für den Dom anstellt. Die Wartezeit hat sich hier mit einer Stunde noch in Grenzen gehalten. Man kann nicht nur den Dom von innen besichtigen, sondern man kann auch auf die Kuppel des Petersdoms. Von oben hat man einen guten Blick auf die vatikanischen Gärten.

Petersdom

Nahe des Vatikans befindet sich die Engelsburg, der Bau der Burg wurde im Jahre 139 beendet. Die Burg wurde aber ab dem 10. Jahrhundert als Zufluchtsort der Päpste bei Gefahr benutzt und im 15. Jahrhundert als Festung umgebaut. Seit dem 13. Februar 1906 ist sie als Museum zugänglich. Drinnen kann man fast die ganze Burg besichtigen. Ich empfehle außerdem ein Besuch im Pantheon. Man vermutet das es im Jahr 128 fertiggestellt wurde und als erstes ein Heiligtum war, dass den römischen Göttern geweiht wurde. Im Jahr 609 wurde das Pantheon als christliche Kirche umgewandelt. Die Kuppel der Kirche war über 1500 Jahre die größte Kuppel der Welt. Ab der Renaissance wurden im Pantheon bedeutende Künstler beigelegt zum Beispiel Raffael.

Engelsburg

Ich fand die drei Tage, die ich während einer Italienreise in der Stadt war, sehr spannend. Das faszinierte ist, dass noch so viel von der römischen Antike übergeblieben ist. Da man noch so viele gut erhaltene Orte besichtigen kann man sich wirklich vorstellen wie die Menschen in der damaligen Zeit gelebt haben.

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